04:55 24 November 2017
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    Syrische Flüchtlinge

    Britischer Politiker gegen „Köln auf der Insel“ – EU-Austritt zu Schutz vor Migranten

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    Massenhafte sexuelle Übergriffe wie in der Silvesternacht in Köln sind auch in Großbritannien nicht mehr ausgeschlossen, wenn das Land die Europäische Union nicht bald verlässt, sagte Nigel Farage, Chef der britischen Independence Party.

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    Die Silvester-Übergriffe in Köln hatten wieder einmal die Migrationspolitik der EU in Frage gestellt. Darauf bezogen warnte Farage vor einer Gefährdung der Freiheit der Frauen, die schon seit längerem in Europa wachse.

    „Wenn man zulässt, dass eine unbegrenzte Anzahl junger Männer aus Ländern, wo die Frau als Bürger zweiter Klasse gilt, auf den europäischen Kontinent gelangen, dann braucht man nicht überrascht sein, wenn solche Szenen wie in Köln öfter stattfinden“, erläuterte Farage. Solche Flüchtlingsmengen würden die übliche Lebensweise im Land stark beeinflussen.

    „Wollen wir, dass diese jungen Männer in fünf Jahren EU-Pässe erhalten, in unser Land kommen, einhundert Jahre der Frauenbefreiung rückgängig machen und unsere ganze Lebensweise verändern?“, fragte der Politiker auf einer Kundgebung zum Ausstieg Großbritanniens aus der EU in Wales.

    Großbritannien wird am 23. Juni in einem Referendum über die weitere Mitgliedschaft des Landes in der Europäischen Union abstimmen. Im Februar hatte Premierminister David Cameron mit 27 europäischen Staatschefs ein Abkommen über einen Sonderstatus für Großbritannien im Rahmen der EU erreicht.

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    Tags:
    Migranten, Brexit, Nigel Farage, Europäische Union, Großbritannien