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    „Hack das Pentagon“ – Anmeldung eröffnet

    © Foto : David B. Gleason
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    Das US-Verteidigungsministerium hat die Anmeldung zum Projekt „Hack the Pentagon“ eröffnet, das das Cybersicherheitssystem der Behörde testen soll, erklärte Pentagon-Sprecher Peter Cook.

    Das Pentagon ist die erste amerikanische Regierungsbehörde, die ein sogenanntes Bug-Bounty-Programm, eine Art Kopfgeld-Programm für Programmfehler, durchführt. Im Rahmen dieser Programme werden Cyberexperten eingeladen, Fehler auf Webseiten aufzufinden und sie zu beheben, bevor Rechtsbrecher diese ausnutzen können.

    Große Unternehmen wie Facebook, Microsoft und die Deutsche Telekom betreiben solche Programme seit langem. Allein Facebook hat seit 2011 mehr als 3,68 Millionen Euro an Hacker gezahlt, die Sicherheitslücken finden und melden sollten.

    „Das Programm beschränkt sich auf einige öffentlich zugängliche Webseiten des Pentagons, deren Adressen den Teilnehmern kurz vor dem Beginn des Tests mitgeteilt werden“, so Cooks Bekanntmachung auf der Pentagon-Homepage.

    Die geplanten Hackerangriffsversuche beginnen am 18. April und dauern bis 12. Mai. Die Prämie werde spätestens am 10. Juni ausgezahlt, versicherte Cook. Der Preisfonds belaufe sich auf 150.000 Dollar, umgerechnet etwa 130.500 Euro, die Auszahlungen werden nach mehreren Faktoren berechnet.

    Teilnehmen dürfen ausschließlich US-Bürger, die sich anmelden und ihre Personalien zur Überprüfung übergeben müssen. Bei der ersten Programm-Runde sind empfindliche Seiten der Behörde sowie Waffenentwicklungsressourcen aus dem Test ausgeschlossen.

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    Tags:
    Hackerangriff, US-Verteidigungsministerium, Pentagon, Peter Cook, USA