07:30 27 Februar 2020
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    Die Rockband Rammstein hat die Bundesrepublik Deutschland auf 66.000 Euro Schadenersatz verklagt. Der Grund dafür ist das zeitweise Verbot ihres Albums "Liebe ist für alle da", wie „Die Welt“ unter Berufung auf einen Sprecher des Bonner Landgerichtes schreibt.

    Einer der Songs im Album und eine Folter-Abbildung im dazugehörigen Booklet war 2009 von der Bonner Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien als „sittenwidrig“ eingestuft und das ganze Album daraufhin indiziert worden.

    Ein halbes Jahr später hat das Verwaltungsgericht in Köln die Entscheidung wieder aufgehoben. Während der Verbotszeit mussten die Rocker nach eigenen Worten 85.000 Alben vernichten oder lagern und einen riesigen Einnahmeverlust erleiden.

    „Warum Rammstein erst jetzt klagt, ist unklar“, so „Die Welt“. Der Prozess vor dem Bonner Landgericht soll im Sommer beginnen.

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