00:35 24 Oktober 2018
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    MdB Christian Hirte: „Das Haus Europa gemeinsam mit Russland gestalten“

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    Am 9. April kommen Teilnehmer des Deutsch-Russischen Forums zu einem Rundtisch in Sotschi zusammen. Dem CDU-Bundestagsabgeordneten Christian Hirte zufolge ist der Tiefpunkt im deutsch-russischen Dialog mittlerweile durchschritten.

    „Der deutsch-russische Dialog hat definitiv bessere Zeiten gesehen, ich habe die Erwartung und die Hoffnung, dass der Tiefpunkt in den deutsch-russischen Beziehungen mittlerweile durchschritten ist und beide Seiten ein Interesse daran haben sollten, das gemeinsame Haus Europa zu gestalten. Dazu ist es notwendig, im gemeinsamen Dialog zu bleiben“, sagte Christian Hirte,Teilnehmer des Rundtisches in Sotschi, Bundestagsabgeordneter und Stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Thüringen, gegenüber in einem Gespräch mit Sputnik.

    „Die Kommunikation ist weniger aggressiv geworden“

    Deutschland und Russland seien Hirte zufolge in ihrer Kommunikation deutlich vorangekommen: „Ich glaube, dass wir beidseitig massiv vorangekommen sind. Von meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass die Kommunikation in der letzten Zeit deutlich weniger aggressiv ist und dass beide Seiten ein Interesse haben, sich aufeinander zuzubewegen.“ Es sei, so Hirte weiter, etwa bei den Iran-Verhandlungen erkennbar gewesen, dass es einen konstruktiven Dialog bei gemeinsamen Zielen und Interessen geben könne.

    Das Vorankommen im gemeinsamen Dialog bedeute auch große Potenziale für beide Seiten: „Die Sanktionen tun nicht nur der russischen Seite, sondern auch Deutschland weh. Wenn es uns gelingt, die Konflikt-Themen voranzutreiben und die Sanktionen nicht zu verlängern, dann gibt es große wirtschaftliche Potenziale nicht nur für die russische, sondern auch für die europäische und für die deutsche Seite.“

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    Deutsch-Russischen Forums in Sotschi, Christian Hirte, Russland, Deutschland