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    Rom: Polizei hindert deutschen Professor mit Menschenschädel im Gepäck an Heimflug

    CC BY-SA 2.0 / jon collier
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    Ein deutscher Professor wurde wegen illegalen Besitzes menschlicher Überreste am römischen Flughafen Fiumicino festgenommen, teilt die Zeitung „Il Messaggero“ mit.

    Der Mann war auf dem Weg nach Düsseldorf. Der Inhalt seines Gepäcks weckte Misstrauen bei den Sicherheitsbeamten am Flughafen. Nach der Gepäckkontrolle entschieden sie sich, die Polizei zu rufen. Im Koffer lag ein menschlicher Schädel.

    Gegen den Passagier wurde Klage wegen illegalen Besitzes menschlicher Überreste erhoben. Die Polizisten befragten ihn, was er mit dem Schädel getan habe, bevor er ihn ins Gepäck legte. Der Schädel war blank poliert, der Unterkiefer fehlte. Wie Zeugen bestätigen, soll der nicht mehr junge Professor über die Worte der Polizisten erschrocken gewesen sein.

    Er erzählte, dass er den Schädel für wissenschaftliche Zwecke für 50 Euro bei einem Straßenhändler in Rom erworben hatte. Die Polizei hat den Schädel inzwischen zur Begutachtung geschickt, um seine Herkunft zu klären.

    via GIPHY

    Im Februar hatte die britische Website MyOffers eine Liste seltsamer Dinge veröffentlicht, die Reisende illegal in ihrem Gepäck oder Handgepäck bei Flügen oder bei Reisen mit anderen Verkehrsmitteln mitzunehmen versucht hatten. Im Reisegepäck wurden zum Beispiel ein zwei Monate altes Löwenbaby, eine Raketenanlage, ein Pferd in einem Hundekäfig und sogar eine lebende Frau entdeckt. Die Mitnahme eines Krokodils auf einem Inlandsflug im Kongo nahm für alle Passagiere ein trauriges Ende: Das Raubtier war aus seiner Tasche entwischt und versetzte die Leute in Panik, so dass alle in den Vorderteil der Kabine flohen, worauf die Maschine abstürzte.

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    Tags:
    Düsseldorf, Deutschland, Rom