04:06 28 Oktober 2020
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    Ab dem 1. Mai verbietet der Berliner Senat alle Airbnb-Ferienwohnungen, die keine offizielle Genehmigung von der Stadt haben. Wer die neue Regelung nicht befolgt und seine Wohnung trotzdem an Touristen vermietet, wird ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro zahlen müssen.

    Am 1. Mai 2016 endet die zweijährige Übergangszeit des sogenannten Zweckentfremdungsgesetzes, welches es verbietet, die eigene Wohnung ohne spezielle Erlaubnis gegen Geld als Ferienwohnung anzubieten. Aber das Gesetz betrifft nicht nur private Vermieter, sondern auch Betreiber von Vermittlungsportalen.

    Politiker machen das unkontrollierte Vermieten von Wohnungen an Touristen verantwortlich für die steigenden Mieten in der deutschen Hauptstadt. Zurzeit listet Airbnb in seiner Datenbank mehr als 17.000 Wohnungsangebote für Berlin auf.

    Wer sich nicht an die neue Regelung hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 100.000 Euro. Damit will der Senat wohl vor allem gelegentliche Vermieter abschrecken. Internetuser haben schon ihre Meinung zu den neuen Maßnahmen geäußert.

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    Tags:
    Airbnb, Berlin, Deutschland