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05:14 22 August 2019
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    Islamischer Staat im syrischen Rakka

    Russland schlägt erste Schritte für breite Anti-Terror-Front vor

    © AP Photo / Raqqa Media Center of the Islamic State group
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    Moskau spricht sich für die Bildung einer umfassenden Anti-IS-Front auf Grundlage der Normen und Prinzipien des Völkerrechtes aus, wie der russische Sicherheitsratschef Nikolaj Patruschew beim 11. Treffen der Sicherheitsratssekretäre der SOZ-Staaten in Taschkent sagte.

    „Wir halten es für nötig, eine umfassende Front für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zu bilden und zwar auf Grundlage der Normen und Prinzipien des Völkerrechtes und unter koordinierender Rolle der Uno“, so Patruschew.

    Russland trete für eine vollständige und rechtzeitige Umsetzung der Anti-Terror-Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und der Uno-Vollversammlung ein.    

    Gleichzeitig müssten Finanzierungsquellen des IS effektiv abgeriegelt werden und  Staaten, natürliche sowie juristische Personen, die Geschäfte mit Terroristen abwickeln, aufgespürt werden, so Patruschew.  

    Weiter ruft Patruschew dazu auf, echte Verbote jeglicher Handels- und Finanzgeschäfte mit Terrororganisationen in die Standards der Arbeitsgruppe für finanzielle Maßnahmen gegen Geldwäsche (FATF) aufzunehmen. 

    Der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) gehören Russland, China, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan an. Einen Beobachterstatus haben Weißrussland, die Mongolei, Indien, der Iran, Pakistan und Afghanistan. Im September 2014 hatten Pakistan und Indien ihren Beitritt zur SOZ beantragt. Der Iran möchte ebenfalls vollberechtigtes Mitglied der Organisation zu werden. 

    Beim SOZ-Gipfeltreffen im Juli 2015 in Ufa (Russlands Teilrepublik Baschkortostan) hatte Usbekistan den Vorsitz in der Organisation übernommen. Der nächste SOZ-Gipfel ist für den 23. und 24. Juni 2016 in Taschkent angesetzt.

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    Tags:
    Kirgistan, Anti-Terror-Front, SOZ, FATF, Uno-Vollversammlung, UN-Sicherheitsrat, Nikolaj Patruschew, Afghanistan, Pakistan, Iran, Indien, Mongolei, Weißrussland, Usbekistan, Tadschikistan, Kasachstan, China, Russland