14:35 16 Dezember 2019
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    Kokain in Kolumbien

    Drogen-U-Boot vor Kolumbiens Pazifikküste gestoppt

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    In den Territorialgewässern Kolumbiens ist ein U-Boot mit 5,8 Tonnen Kokain von den Seestreitkräften dieser südamerikanischen Republik und der USA aufgehalten worden, wie Terra Colombia berichtet.

    Das U-Boot wurde im Pazifik, 250 Seemeilen von der Grenze zu Ecuador aufgehalten. Wie das Portal INF07 unter Berufung auf die kolumbianische Marine berichtet, wurde das U-Boot von vier Menschen – drei Kolumbianern und einem Mexikaner – geführt. Alle Insassen seien festgenommen worden.

    Wie am 26. März bekannt wurde, haben Mitarbeiter des Amtes für Zollkontrolle und Grenzdienst der USA vor der Pazifikküste ein notleidendes U-Boot vorgefunden. An Bord befanden sich 5,5 Tonnen Kokain im Gesamtwert von rund 200 Millionen US-Dollar. Alle vier Insassen wurden verhaftet.

    Im Juli 2015 war ein Halbtauchschiff mit 7,65 Tonnen Kokain an Bord vor salvadorianischer Küste gestoppt worden. Die Fracht wurde auf Hunderte Millionen US-Dollar geschätzt. Vier Personen wurden wegen Verdacht auf Drogenschmuggel festgenommen.

    Der Zeitung „The Independent“ zufolge haben Mitarbeiter des Küstenschutzes im Jahr 2015 an 200 Operationen zur Sicherstellung von Kokain teilgenommen. Im Laufe des Jahres wurden etwa 96 Tonnen Droge beschlagnahmt. 
     

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