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05:41 22 August 2019
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    Nach verheerender Explosion im Brüsseler Flughafen

    Mohamed Abrini gesteht: Check-in-Schalter der Russen waren Anschlagziel in Brüssel

    © REUTERS / Het Nieuwsblad
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    Dem von den Kameras des belgischen Flughafens Zaventem kurz vor den Anschlägen erfassten Mohamed Abrini zufolge haben die Bomben am 22. März laut dem Plan der Terroristen an den Check-in-Schaltern der Fluggesellschaften Russlands, der USA und Israels explodieren sollen.

    Darüber berichtet der französische Fernsehsender BFM TV unter Bezugnahme auf Ermittlungsangaben gegen den mittlerweile verhafteten Terrorverdächtigen.

    Wie Abrini den Ermittlern sagte, war er noch nie zuvor in Syrien und ist kein Terrorist. Der Mann weist auch jegliche Verbindung mit den Brüdern El Bakraoui zurück.

    Im Flughafen Brüssel-Zaventem sollen die Terroristen die Ziele gewählt haben. Abrini zufolge waren das russische, US-amerikanische und israelische Check-in-Schalter. Aber dann sei alles nicht nach Plan gelaufen, weil er nach zwei Explosionen seine Jacke und seinen Hut in eine Mülltonne geworfen habe und anschließend weggelaufen sei. Der belgische Marokkaner versuchte zu fliehen. Mehrmals wechselte er sein Versteck und trug Perücken.

    Der Terrorist hat eingestanden, dass er mit Salah Abdeslam seit Kindheit befreundet war.

    Die Terroranschläge hatten sich am 22. März in Brüssel ereignet. Es gab insgesamt zwei Explosionen —  eine im Flughafen und eine an der U-Bahnstation. Mehr als 30 Menschen waren dabei ums Leben gekommen, mehrere Hundert Menschen erlitten Verletzungen.

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    Tags:
    Mohammed Abrini, Ibrahim el-Bakraoui, Brüssel, Belgien