12:50 27 Januar 2020
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    ARD-Korrespondent Volker Schwenck ist nach Angaben des Südwestrundfunks am Dienstagmorgen am Flughafen Istanbul bei der Einreise in die Türkei von den türkischen Behörden festgesetzt worden, wie deutsche Medien berichten.

    Gründe für die Festsetzung seien dem Reporter zufolge noch nicht genannt worden. Ihm sei nur mitgeteilt worden, es gebe einen Vermerk zu seinem Namen, so Frankfurter Rundschau. 

    Schwenck befand sich noch am Vormittag im Abschiebebereich am Flughafen Istanbul. Über den Vorgang seien inzwischen auch die Deutsche Botschaft in der Türkei und das Auswärtige Amt informiert, erklärte der SWR. 

    Erst im vergangenen Monat hatte das Verhalten türkischer Behörden gegenüber einem deutschen Korrespondenten für Schlagzeilen gesorgt: „Spiegel Online“ musste seinen langjährigen Istanbul-Korrespondenten Hasnain Kazim aus dem Land abziehen, weil die dortigen Behörden dessen Presse-Akkreditierung nicht verlängern wollten. Deutsche Journalistenverbände werteten dies als Angriff auf die Pressefreiheit. 

     

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    Tags:
    Journalist, Einreiseverbot, ARD, Türkei, Deutschland