07:43 25 Oktober 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    4372
    Abonnieren

    Ein französischer Staatsbürger ist im Brüsseler Stadtviertel Molenbeek beim Versuch festgenommen worden, Kontakt zu Dschihadisten-Anwerbern aufzunehmen. Das berichtete die belgische Zeitung „La Dernière Heure“ am Samstag.

    Den Angaben zufolge soll ein junger Mann, dessen Name und Alter nicht genannt werden, nach seiner Ankunft in Molenbeek Passanten gefragt haben, wie er zur Moschee gelangen könne. Dabei habe er erzählt, aus Frankreich gekommen zu sein, um zum Kampf „für die gerechte Sache“ nach Syrien zu gehen.

    Wie die Zeitung schreibt, hatte ein Passant eingewilligt, ihn zur Moschee zu begleiten, dann aber diesen Dschihad-Touristen sofort der Polizei gemeldet.
    Die Polizei soll den Mann daraufhin in ein geschlossenes Zentrum gebracht haben, von wo aus er in der nächsten Zeit der französischen Polizei übergeben werden soll.

    Man vermutet, dass im Brüsseler Stadtviertel Molenbeek ein illegales Netzwerk von Anwerbern muslimischer Jugendlicher für die Teilnahme am Krieg in Syrien und im Irak tätig ist. Aus diesem Emigrantenviertel stammten gleich mehrere Selbstmord-Attentäter, die in Paris und Brüssel blutige Terroranschläge verübt hatten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Das ist wirklich fatal“ – Worauf Manuela Schwesig bei den Grünen aufmerksam macht
    Auf welche Waffe die Nato im Konflikt gegen Russland setzen soll – US-Denkfabrik
    Lieber Leib und Leben von Deutschen bedrohen? Polizeigewerkschafter Wendt redet Klartext zu Dresden
    Tags:
    Dschihad, Moscheen, Polizei, Belgien, Frankreich