04:54 24 November 2017
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    Flüchtlingsstrom nach Europa (Archiv)

    Estlands Außenministerin befürchtet Verschärfung der Migrationskrise im Sommer

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    Migrationsproblem in Europa (1281)
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    Die estnische Außenministerin Marina Kaljurand ruft dazu auf, wegen einer möglichen Verschlechterung der Situation im Bereich der Sicherheit in den Ausgangsländern der Migration und der Verschärfung der Flüchtlingskrise im Sommer wachsam zu bleiben.

    „Obwohl mit dem Abkommen zwischen der EU und der Türkei die Migrationsströme verringert wurden, muss auf die Umsetzung des Abkommens über einen längeren Zeitraum geachtet werden“, sagte Kaljurand am Montag bei Hochschulkursen für Staatsverteidigung.

    Am 18. März hatten die Staatsoberhäupter und die Regierungen der EU-Länder mit der Türkei einen gemeinsamen Plan zum Kampf gegen die Migrationskrise vereinbart. Die Umsetzung der Vereinbarungen begann am 20. März. Sie sehen den Austausch „einer gegen einen“ vor, was bedeutet, dass illegale Migranten von den griechischen Inseln in die Türkei zurückgeschickt und Tausende von syrischen Flüchtlingen in die EU aufgenommen werden“, so die Ministerin.

    Die Hochschulkurse für Verteidigung waren vom internationalen Zentrum für Verteidigungsforschungen in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungs-, dem Außen- und dem Innenministerium ins Leben gerufen worden. Diese Kurse haben das Ziel, Politikern, Staatsbeamten und ranghohen Militärs, Führern der öffentlichen Meinung und der Wirtschaft, Bildungs- und Kulturschaffenden sowie Journalisten ein Gesamtbild über Aspekte der Sicherheit und Staatsverteidigung zu vermitteln.

    Themen:
    Migrationsproblem in Europa (1281)

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    Flüchtingskrise, Estland