22:05 21 Juni 2018
SNA Radio
    Ein Spielplatz in dem versuchten Gebiet

    Nach Tschernobyl: 12 Prozent der Bevölkerung Weißrusslands lebt in verseuchtem Gebiet

    © Sputnik / Stringer
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1330

    Über 2.300 weißrussische Städte und Gemeinden befinden sich auf dem durch die Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl radioaktiv verseuchten Territorium, heißt in einer Mitteilung des Nationalen Statistikkomitees Weißrusslands.

    „Infolge der Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl, die am 26. April 1986 passierte, waren 23 Prozent des Territoriums Weißrusslands von einer radioaktiven Verseuchung getroffen worden. Dort befanden sich 3.678 Städte und Gemeinden. Am meisten betroffen waren die Gebiete Brest, Homel und Mahiljou“, teilt das Statistikamt mit.

    Die Zahl der bedrohten Ortschaften habe sich in den 30 Jahren nach der Katastrophe aber reduziert. Nach dem Stand vom 1. Januar 2016 befanden sich 28 Städte und 2.343 Dörfer in der Zone der radioaktiven Verseuchung. Keine der Ortschaften befinde sich derzeit in der Zone der vorrangigen Absiedlung.

    In den betroffenen Gebieten leben zwölf Prozent der Bevölkerung Weißrusslands, das sind rund anderthalb Millionen Menschen.

    Zum Thema:

    Millionen-Defizit: Wird Tschernobyl-Schutzhülle nach zehn Jahren endlich fertig?
    „Atomsicherheit ist unpolitisch“: Tschernobyl-Chef für Kooperation mit Russland
    Drohnenflug über Geisterstadt: Einblicke in die „Todeszone“ um Tschernobyl - VIDEO
    Neues Tschernobyl? Europa hat Angst vor veralteten belgischen Atomreaktoren
    Tags:
    Tschernobyl, Weißrussland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren