07:17 23 Oktober 2018
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    Madrid: Anti-Kack-Plan soll Hundebesitzer in Straßenfeger verwandeln

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    Ein neuer „Schockplan“ des Stadtrates von Madrid soll Hundebesitzer, die den Kot ihrer Hunde nicht beseitigen, zur Arbeit als Straßenfeger verdonnern, berichtet die britische Zeitung „The Guardian“.

    Laut einer Erklärung des Stadtrates von Montag soll der Plan in zwei Bezirken von Madrid getestet werden, wo die größte Konzentration von Hundekot festgestellt wurde.

    Hundehalter, die nach ihren Tieren nicht sauber machen, werden eine Geldstrafe von bis zu 1.500 Euro erhalten oder mehrere Tage lang als Straßenfeger arbeiten müssen. Trotz „wiederholter öffentlicher Kampagnen“ und der Verteilung von Millionen kostenloser Tüten „gibt es immer noch viele Exkremente in den Straßen, Parks und an anderen Orten“, so der Stadtrat.

    „Die Stadtgemeinde hat einen Schockplan gegen diese Regelverstöße vorbereitet, der bald schon in zwei Bezirken umgesetzt wird“, geht aus der Erklärung hervor. Auch in anderen spanischen Städten versuchen die Behörden seit Jahren gegen „schmutzige“ Hundebesitzer vorzugehen, und zwar auf kreativsten Wegen.

    Im vergangenen Jahr wollte die Verwaltung von Tarragona die DNA von Hundekot analysieren, um somit die Besitzer der Tiere ausfindig zu machen und zu bestrafen. 2013 kamen die Bewohner von Brunete darauf, nicht beseitigten Hundekot in einem Karton mit der Bezeichnung „Fundsachen“ vor die Tür der Besitzer zu stellen.

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    Hund, Madrid, Spanien