15:23 24 Februar 2018
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    Bus-Explosion in Eriwan: Täter wollte sich an Verwandten rächen?

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    Der Mann, der in der armenischen Hauptstadt Eriwan vermutlich den Anschlag auf einen Bus verübte, hat Streitigkeiten mit seinen Verwandten gehabt und beschlossen, diese in die Luft zu sprengen, berichtet am Dienstag News.am unter Berufung auf eine Mitteilung der Sprecherin des armenischen Ermittlungskomitees, Sona Trusjan.

    Die Ermittler kämen zu dieser Schlussfolgerung dank einer SIM-Karte, die am Tatort gefunden worden war. Der Inhaber der SIM-Karte war ein zweimal vorbestrafter Staatsbürger Armeniens, dessen Haus durchsucht wurde. Dort wurden Sprengzünder, Kabel und eine Menge Trinitrotoluol aufgefunden.

    Die Version, es habe sich um eine Terroranschlag gehandelt, lehnte die Staatsanwaltschaft vehement ab.

    Bei der Explosion in einem Bus in der armenischen Hauptstadt waren Montagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere sieben Personen, darunter auch zwei Kinder, wurden verletzt. Wegen des Anschlags wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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    Tags:
    Busexplosion, Explosion, Anschlag, Eriwan, Armenien
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