11:20 01 Dezember 2020
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    Russisches Raumfahrtprogramm (250)
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    Nach dem erfolgreichen ersten Raketenstart von Russlands neuem Weltraumbahnhof Wostotschny sind alle drei Satelliten in ihren Zielorbit gebracht worden, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilt.

    ​Der Sputnik-Apparat AIST-2D, ein Satellit der Moskauer Staatlichen Universität „Michail Lomonossow“ und ein Nanosatellit SamSat-218 D sind bereits auf der vorgesehenen Umlaufbahn angekommen.

    Die Sojus-2.1a-Rakete war um 4.01 MESZ (11.01 Uhr Ortszeit) am Donnerstag erfolgreich ins All gestartet.

    Der ursprünglich für Mittwoch geplante Erststart war aus technischen Gründen auf Donnerstag verschoben worden. Präsident Wladimir Putin war persönlich nach Wostotschny angereist, um der Start-Premiere beizuwohnen, und blieb bis zum Gelingen am Donnerstagmorgen vor Ort.

    ​In den vergangenen Jahren hat die russische Raumfahrt mehrere schwere Pannen erlebt. Im Juli 2013 stürzte eine Proton-M-Rakete mit drei Satelliten für das russische Navigationssystem Glonass wenige Sekunden nach dem Start vom Raumbahnhof Baikonur ab. Im Dezember 2010 war eine Proton-M-Rakete mit drei Glonass-M- Satelliten in den Pazifik gestürzt. Im August 2012 verfehlten zwei Kommunikationssatelliten, die mit einer Proton-M-Rakete gestartet waren, ihre Umlaufbahnen. Zuvor waren bereits mehrere Satelliten, aber auch die wichtige Mondsonde Phobos-Grunt infolge von Fehlstarts verloren gegangen.

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    Tags:
    Raketenstart, Wostotschny, Russland