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    Ein Hund, gerettet aus einer Fleischfarm im südkoreanischen Wonju am 27.04.2016

    Hundeleben gerettet: Hunderte Tiere von südkoreanischer Fleischfarm befreit

    © AFP 2019/ Ed Jones / AFP
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    Mehr als 200 Hunde sind von Tierrechtsaktivisten aus einem Fleischbetrieb in der südkoreanischen Stadt Wonju befreit worden, wie Daily Mail am Mittwoch berichtet. Die Hunde seien dort für den Verkauf als Lebensmittel gezüchtet worden.

    Dutzende Golden Retriver, Sibirische Huskies, Rottweiler, Tosas und Jindos waren in den Käfigen gehalten worden. Die Tierretter wollen die Tiere nun mit dem Flugzeug in die USA und nach Kanada bringen, wo diese zunächst in Tierheimen untergebracht werden sollen.

    Der ehemalige Firmen-Besitzer Gong In-Young  teilte mit, jährlich mehrere Hundert Hunde verkauft und mit jedem der Tiere mindestens 200 US-Dollar verdient zu haben.

    Der Betrieb von Gong In-Young war die fünfte Hundefleischfarm, die von den Tierrechtlern der Humane Society International (HSI) geschlossen worden waren. Üblicherweise bekommt der Eigentümer bis zu 60.000 US-Dollar für die Schließung eines solchen Geschäfts. Gong In-Young sagte, er freue sich, die  Farm losgeworden zu sein.

    Nach Angaben von Daily Mail werden in Südkorea  jährlich 1,5 bis 2,5 Millionen Hunde „konsumiert". In letzter Zeit ist das Geschäft deutlich geschrumpft, da die jüngere Generation mehrheitlich von  Hundefleisch absieht.  

    Hundefleisch gehört traditionell zur koreanischen Küche. Zum ersten Mal wurde Hundefleisch in Südkorea im Jahre 57 v.Chr. erwähnt. Es wird auch in China, Nordkorea, Indonesien, Osttimor, Ghana und Nigeria als Nahrungsfleisch angesehen.

    Eine ähnliche Geschichte zeigt das Video: 57 Hunde waren im März 2015  von Tierrechtsaktivisten von Humane Society International (HSI) aus einem südkoreanischen Fleischbetrieb gerettet.

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    Tags:
    Hund, Daily Mail, Südkorea