23:31 23 September 2018
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    Kaninchen-Therapie

    Dr. Langohr gibt neuen Mut: Kaninchen-Therapie in den USA

    © Foto: Rabbitat for Humanity- Betsy and Walter the Therapy Buns
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    Meist stellt man sich bei tiergestützter Therapie Hunde, Katzen oder Delphine vor. In der Stadt Milwaukee im US-Staat Wisconsin sollen aber nun auch Riesenkaninchen als Therapeuten zum Einsatz kommen, berichtet der Sender Fox6.

    „Eigentlich würde ich nach dem Tod meiner Mutter nur auf der Couch liegen und den ganzen Tag weinen, und Betsy würde neben mir hüpfen und kuscheln. Ich dachte mir: Wenn sie mir schon helfen kann, ist sie auch ein guter Kandidat für eine Therapie“, zitiert der Sender Jenn Eckert, die Besitzerin von Betsy, einer drei Jahre alten Kaninchendame der Rasse der sogenannten „Flämischen Riesen“.

    Eckert und Betsy arbeiten in Krankenhäusern, Pflegeheimen und auch an Schulen. Die Therapie mit Riesenkaninchen sei sehr erfolgreich, da die Tiere ein sehr sanftmütiges und entspanntes Temperament hätten.

    „Es ist wirklich der Highlight des Tages“, berichtet Kati Krueger, die Mutter von Tayten, einem Jungen  der wegen einer seltenen Krankheit sein ganzes Leben in Krankenhäusern verbracht hat und 2014 eine Lebertransplantation hatte. Laut Krueger würden die Tiere ihren Sohn aufmuntern und ihm Mut und Kraft für den Kampf gegen die Krankheit geben.

    Genau deshalb seien Eckert und ihr Kaninchen Betsy bereit, ihre ganze Freizeit mit Therapie zu verbringen. „Auch wenn sie nur für einen Bruchteil einer Sekunde ihre Krankheit vergessen und ich ihnen so helfe, dann lohnt es sich“, betont sie.

     

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    Tags:
    Therapie, Kaninchen, Milwaukee, USA