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09:21 19 Oktober 2019
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    Eingang in die U-Bahn-Station Maelbeek in Brüssel

    Terrorverdächtiger von Brüssel will Sprengstoff ins Klo entsorgt haben

    © REUTERS / Thierry Roge/Pool
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    Explosionen erschüttern Brüssel (137)
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    Der mutmaßlich an den Brüsseler Anschlägen beteiligte Schwede Osama Krayem soll Sprengstoff in seiner heimischen Toilette heruntergespült haben, wie die belgische Zeitung La Derniere Heure schreibt.

    Krayem soll gegenüber den Ermittlungsorganen angegeben haben, den Sprengstoff  in der Toilette in seiner Brüsseler Mietwohnung herunter gespült zu haben. 

    Überwachungskameras hatten ihn am 22. März in der Brüsseler U-Bahn bei einem Gespräch mit dem Selbstmordattentäter Khalid El Bakraoui, der sich später in die Luft sprengte, aufgenommen. Beide Männer sollen große Taschen bei sich getragen haben. Die Polizei konnte die Tasche von Krayem, in dem sich Sprengstoff befunden haben könnte, bisher jedoch nicht finden. 

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass in Brüssel nach einem mit Sprengstoff gefüllten Rucksack gefahndet werde.  

    Bei den Anschlägen im Brüsseler Flughafen und in der Metro-Station „Maelbeek" sind am 22. März 35 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden. Zu der Tat hat sich die Terrormiliz Daesch (auch Islamischer Staat, IS) bekannt.

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    Tags:
    Sprengstoff, Terroranschlag, La Derniere Heure, Terrormiliz Daesh, Khalid El Bakraoui, Osama Krayem, Belgien