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    Ägypten: IS oder Muslimbrüder? - Bekenntnisse zur Tötung von acht Polizisten

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    Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zu der Ermordung von acht ägyptischen Polizisten am Sonntagmorgen in einem Vorort Kairos bekannt, wie der Fernsehsender Al-Arabiya meldet.

    Vier Unbekannte haben am Sonntag in Helwan, südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo, acht Polizisten getötet. Das Innenministerium teilte mit, dass die Täter den Dienst-Kleinbus mit automatischen Waffen unter Beschuss genommen hätten. Die ägyptischen Sicherheitskräfte durchsuchen derzeit das umliegende Gebiet. In Kairo wurden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.

    Bevor sich der IS (Islamischer Staat, auch Daesh) zu der Tat bekannte, hatte auch die Gruppe mit dem Namen „Volkswiderstand“ erklärt, die Tat verübt zu haben. Diese Gruppe soll nach Angaben des Internet-Portals „Joum7“ mit der sogenannten Muslimbrüder-Bewegung in Verbindung stehen, deren extremistische Aktivitäten in Ägypten verboten sind.

    In Ägypten gibt es immer wieder Anschläge auf Sicherheitsbeamte. Vor allem auf der Sinai-Halbinsel  kam es in der Vergangenheit mehrfach auch zu schweren Zusammenstößen der Dschihadisten mit der Armee. Im Jahr 2015 waren bei vier Attacken der Extremisten im Nordsinai mindestens 30 Mitarbeiter der ägyptischen Sicherheitskräfte getötet worden. Auch mindestens zwei Kinder waren den Terroristen zum Opfer gefallen.

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    Tags:
    Mord, Islamischer Staat, Terrormiliz Daesh, Kairo, Ägypten