17:56 24 September 2020
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    In der ukrainischen Rada soll eine Kommission gegründet werden, die sich mit der Frage beschäftigt, ob Präsident Petro Poroschenko an einem Offshore-Geschäft mit dem russischen Unternehmen Gazprom beteiligt ist, wie Julija Timoschenko, heute Anführerin der Bewegung „Vaterland“, sagte.

    „Gestern ist bekannt geworden, dass der Präsident der Ukraine und ihm nahe stehende Personen an einem Offshore beteiligt sind, das <…> mit Gazprom Handel getrieben hat. Ich frage mich: Ist das noch Business as usual, ist das alles rechtens?“, sagte Timoschenko am Dienstag bei einer Fraktionen-Tagung.

    Dabei betonte die Politikerin: „Ich bestehe darauf, dass, wenn wir die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament – Anm. d. Red.) sind, und wenn diese ihre Kontrollfunktionen nicht verloren hat, sofort eine vorübergehende Ermittlungskommission gegründet werden muss, die klarstellen soll, was das für ein Offshore ist, das <…> unter Schirmherrschaft des Präsidenten mit Gazprom handelte.“

    Seinerseits sagte der Anführer der Radikalen Partei, Oleg Ljaschko, dass seine Fraktion das Parlament blockieren werde, wenn am Dienstag keine Entscheidung über die Gründung einer solchen vorübergehenden Kommission zur Ermittlung in den jüngsten Skandalen getroffen wird, bei denen es um Offshore-Unternehmen von Vertretern der ukrainischen Regierung geht.

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    Tags:
    Offshore-Zonen, Gazprom, Petro Poroschenko, Julia Timoschenko, Ukraine