14:42 21 November 2017
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    IS-Kämpfer

    IS richtet Russin wegen „Spionage für russische Geheimdienste“ hin

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    Terrororganisation Daesh (307)
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    IS-Mitglieder haben ihre russische Mitkämpferin Elvira Karajewa hingerichtet, die nach ihrem Beitritt zu einer IS-Gruppierung vier Jahre lang für russische Geheimdienste gearbeitet haben soll.

    Nach Behauptung der Dschihadisten hatte Karajewa Informationen über die IS-Mitglieder und ihre Verstecke und Lager übermittelt.

    „Die abtrünnige Elvira hat den russischen Geheimdiensten Informationen über unsere Brüder und Schwestern übermittelt, die einen Dschihad im Lande von Allah in der Kaukasus-Provinz führen“, zitiert „Mirror“ einen IS-Bericht.

    „Sie hat sich schamlos ins Vertrauen der treuen Diener Allahs eingeschlichen und dann ihre Aufenthaltsorte und Kontakte preisgegeben“, heißt es dort weiter.

    Situation in Palmyra
    © AP Photo/ Islamic State social media account via AP, File
    Der eigenen Sicherheit wegen soll Elvira den Dschihadisten Abu Muslim geheiratet und ihn dann vergiftet haben.

    „Wegen ihrer verachtenswerten Aktivitäten und engen Kontakte mit dem FSB (russische Sicherheitsbehörde – Anm. d. Red.) sind viele unserer Brüder und Schwestern zu Märtyrern geworden.“

    Dem IS zufolge wurde Elvira, der der Tod von sieben IS-Mitgliedern angelastet wird, anhand einer Audioaufzeichnung entlarvt.

    Themen:
    Terrororganisation Daesh (307)
    Tags:
    Hinrichtung, IS, Kaukasus
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