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    Wissenschaftliche Enttäuschung: Maya-Stadt erweist sich als Cannabisfeld

    © Foto : Canadian Space Agency
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    Die unbekannte Stadt der Maya, die der 15-jährige Kanadier William Gadoury angeblich entdeckt hat, hat sich als Cannabisfeld erwiesen, wie Spezialisten aus der kanadischen Weltraumbehörde mitteilten.

    Zu dieser Erkenntnis gelangte Geoffrey Braswell aus der Universität in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien, berichtet weird.com. Braswell hatte lange mit seinen Studenten und Doktoranten in diesem unzugänglichen Dschungelgebiet auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan gearbeitet. Dem amerikanischen Archäologen stimmen viele seiner Kollegen zu, die von Anfang an die Theorie des kanadischen Schülers  als quasi-wissenschaftlich empfanden.

    Der 15-Jährige aus Quebec hatte seine Theorie entwickelt, laut der die Maya-Stämme ihre Städte nach Sternbildern errichteten.  Er habe dann auf einer Sternenkarte ein Sternbild entdeckt, dem jedoch „eine Stadt fehlte“. Mithilfe von Satellitenbildern, die ihm von der kanadischen Weltraumbehörde zur Verfügung gestellt worden waren, entdeckte der Schüler eine Stadt an dem Ort, auf den der dritte Stern des Sternbildes hindeutete.

    Gadourys Entdeckung war zuerst von Spezialisten aus der kanadischen Weltraumbehörde enthusiastisch aufgenommen worden, die beabsichtigten, eine Forschungsreise in das Gebiet zu unternehmen.

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