20:44 03 August 2020
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    Er quälte und verstümmelte seinen Hund und postete danach auch noch Videos von seinen grausamen Taten im Internet: In der iranischen Provinz Golestan hat ein Gericht einen Mann wegen Tierquälerei zu 74 Peitschenhieben und 270 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt, meldet die iranische Nachrichtenagentur Mizan.

    Auch ein zweiter Mann, der die Videos aufgenommen und montiert haben soll, sei für schuldig befunden worden. Zu seiner Bestrafung gibt es aber keine Angaben.

    Die Ermittlungen seien nach Protesten iranischer Tierschützer und Umweltaktivisten aufgenommen worden. Laut Angaben der Ermittler hat der Hund schwere Verletzungen erlitten. Das Tier sei aber am Leben geblieben und in ein staatlich betriebenes Tierheim gebracht worden.

    Ein ähnlicher Fall in derselben Provinz hatte im Februar große Proteste ausgelöst, wonach die iranische Umweltschutzbehörde sogar einen Gesetzesentwurf für einen besseren Schutz von Tieren und besonders von Straßenhunden einbrachte.

     

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    Tags:
    Tierschutz, Tierquäler, Hund, Iran