16:27 20 November 2017
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    Im Namen des Daesh: Zufallshenker aus Publikum vollstrecken Todesstrafen im Irak

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    Terrororganisation Daesh (307)
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    IS-Kämpfer haben erneut eine öffentliche Exekution von Untreuen durchgeführt: Diesmal allerdings haben im irakischen Gouvernement Ninawa Medienberichten zufolge nicht professionelle Henker hingerichtet, sondern einfache Zivilisten aus der Zuschauermenge auf Befehl der Kämpfer.

    Der The Sun zufolge wählten die Terroristen zufällig fünf Jugendliche aus, drückten ihnen Pistolen in die Hände und zwangen sie zu schießen. Das Portal News Middle East behauptet dagegen, die Jugendlichen sollen sich freiwillig zur Vollstreckung der Todesstrafe im Name des Daesh an den verurteilten Personen gemeldet haben. Als Beweis wurden mehrere Fotos veröffentlicht, die freudestrahlende Jugendliche zeigen, die zunächst ihre Hand nach oben strecken und dann den knienden Verurteilten die Pistolen an die Schläfe setzen. 

    ​Die Öffentliche Exekution sei als Propagandavideo aufgenommen worden.

    Die Terrormiliz Daesh stellt heute eine der größten Bedrohungen für die Weltsicherheit dar. Daesh-Kämpfer haben in den drei zurückliegenden Jahren große Gebiete des Irak und Syriens besetzt und versuchen jetzt, ihren Einfluss auf Nordafrika, besonders Libyen, auszudehnen. Nach unterschiedlichen Schätzungen erstrecken sich die vom Daesh kontrollierten Gebiete, in denen ein „islamisches Kalifat“ ausgerufen wurde, über insgesamt 90.000 Quadratkilometer.

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    Hinrichtung, Terrormiliz Daesh, Irak
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