22:35 15 Dezember 2017
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    Doping-Kontrolle in Sotschi

    „Anschwärzen durch Überläufer“: Kreml bezweifelt Doping-Vorwurf zu Sotschi-Sportlern

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    Die erneuten Doping-Beschuldigungen gegen russische Sportler, die an den olympischen Spielen 2014 teilgenommen hatten, sind haltlos und unbegründet, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Freitag gegenüber Journalisten sagte.

    Zuvor hatte die US-Zeitung The New York Times Aussagen des Ex-Chefs des Moskauer Anti-Doping Labors, Grigorij Rodtschenkow, veröffentlicht, der behauptet, mindestens 15 russische Sportler, die Medaillen bei den Olympiaspielen 2014 in Sotschi gewonnen haben, wären Teil eines angeblichen „Doping-Programms“ gewesen, das auf eine Dominanz Russlands bei den Spielen gerichtet gewesen sein sollte.

    „Diese Behauptungen wirken völlig haltlos, basieren auf keine glaubwürdigen Daten, werden nicht begründet. Das sieht nach Anschwärzen durch einen Überläufer aus“, so Peskow.

    Der Kreml unterstütze in diesem Fall eher die Position des russischen Sportministers Vitali Mutko, der darauf verwiesen hatte, dass Rodtschenkow selbst einst in eine Doping-Affäre verwickelt worden war. „Ein gekränkter Mensch kann alles Mögliche schwatzen“, hatte der Minister geäußert.

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    Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi, RUSADA, WADA, Vitali Mutko, Dmitri Peskow, Sotschi, Russland