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20:53 15 Oktober 2019
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    IS-Kämpfer werden im Krankenhaus Ersin Aslan in der türkischen Stadt Gaziantep behandelt

    Türkische Klinik behandelt IS-Kämpfer – Grenzfall für Eid des Hippokrates?

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    Im Ersin-Aslan-Krankenhaus in der Stadt Gaziantep im Südosten der Türkei werden Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) behandelt, wie ein Arzt der Klinik gegenüber Sputniknews sagte, seinen Namen jedoch nicht genannt wissen wollte.

    Ihm zufolge wurden am 5. Mai vier an der Grenze zu Syrien verletzte IS-Dschihadisten mit Schusswunden eingeliefert, ohne der Aufnahmestation gemeldet zu werden. 

    „Ich denke, dass die Leitung des Krankenhauses nicht will, dass die Öffentlichkeit von der Behandlung dieser Leute erfährt. Weder Ärzte noch Pflegepersonal wollen IS-Kämpfer behandeln, da auch einige Ärzte und Mitarbeiter aus der türkischen Grenzstadt Kilis stammen, die jeden Tag von den unter IS-Kontrolle stehenden Gebieten aus mit Artillerie beschossen wird“, erzählte der Informant. 

    IS-Kämpfer im Krankenhaus Ersin Aslan in der türkischen Stadt Gaziantep
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    IS-Kämpfer im Krankenhaus Ersin Aslan in der türkischen Stadt Gaziantep

    Zuvor hatten türkische Grenzer das Feuer auf ausländische IS-Kämpfer eröffnet, die die Grenze zu Syrien nahe der Stadt Oguzeli der Provinz Gaziantep illegal überqueren wollten. Bei einem Schusswechsel wurden drei Extremisten getötet, weitere elf verletzt. Vier von ihnen sollen in eben jenes Krankenhaus Ersin Aslan gebracht worden sein.

    IS-Kämpfer im Krankenhaus Ersin Aslan in der türkischen Stadt Gaziantep
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    IS-Kämpfer im Krankenhaus Ersin Aslan in der türkischen Stadt Gaziantep

    Der IS stellt derzeit eine der größten Bedrohungen für die globale Sicherheit dar. Im Laufe von drei Jahren gelang es den Terroristen, beachtliche Territorien des Iraks und Syriens zu besetzen. Zudem versuchen sie, ihren Einfluss in Nordafrika, darunter in Libyen, auszuweiten. 

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Libyen, Nordafrika, Irak, Syrien, Türkei