09:52 26 Juni 2019
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    Blitze töten mehr als 60 Menschen in Bangladesch

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    Mehr als 60 Menschen sind laut Medienberichten durch Blitzschläge während ungewöhnlich schwerer Unwetter in Bangladesch ums Leben gekommen, darunter auch mehrere Kinder, die sich während der Regenfälle im Freien aufgehalten hatten.

    Die meisten Opfer seien Farmer, die bei der Feldarbeit getötet worden seien. 

    „Insgesamt wurden innerhalb von zwei Tagen 65 Menschen getötet. Allein am Freitag wurden in verschiedenen Landesteilen, darunter auch in der Hauptstadt Dhaka, 23 Menschen vom Blitz getroffen, die anderen am Donnerstag“, meldet die Zeitung Samakal. 

    Die Gewitterregen waren in Bangladesch nach einer Woche Hitze in Dhaka und in anderen Landesteilen ausgebrochen. Expertenschätzungen zufolge hat die globale Erwärmung zu einer wachsenden Anzahl von Blitzschlägen geführt.

    Der örtliche Meteorologe Abdul Mannan sagte der Zeitung „Prothom Alo“: „Die Zahl der Blitzschläge wächst unseren Angaben zufolge allmählich seit 1981 im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der Temperaturzunahme“. 

    Experten empfehlen den Menschen, sich zuerst mit der aktuellen Wettervorhersage vertraut zu machen und sich erst unter Berücksichtigung der Witterungsbedingungen außerhalb von Gebäuden aufzuhalten.

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    Tags:
    Gewitterregen, Tote, Blitzschläge, Samakal, Prothom Alo, Abdul Mannan, Bangladesch