17:58 14 November 2019
SNA Radio
    Porno

    Volle Porno-Portal-Kontrolle für 1.000 Dollar – Hacker will PornHub geknackt haben

    © Flickr / Lotus Carroll
    Panorama
    Zum Kurzlink
    4279
    Abonnieren

    Ein 19-jähriger Hacker mit dem Nickname „Revolver“ behauptet, PornHub, die größte Pornoseite im Internet, geknackt zu haben, wie das Portal Motherboard berichtet. Nun will der Hacker den Zugang zu der Seite für 1.000 Dollar verkaufen. Das kündigte der Online-Experte in seinem Twitter-Profil an.

    Unter anderem hat der 19-jährige einen Beweis-Screenshot gepostet, dass der PornHub-Server tatsächlich geknackt wurde.

    Zuvor hatten Medien berichtet, dass die Pornoseite Hacker dazu aufrief, Bugs und Sicherheitslücken auf dem Portal zu enttarnen. Wer eine gravierende Sicherheitslücke findet, sollte eine Belohnung von 50 bis zu 25.000 US-Dollar erhalten. Diese Möglichkeit scheint den Hacker aber anscheinend nicht zu interessieren. „Ich berichte nicht mehr über Schwachstellen. Entweder in den Underground oder ganz weg“, schrieb „Revolver“ und nutzte dabei den Hashtag #FuckBugBounty.

    Sogenannte Bug-Bounty-Programme sind dazu gedacht, Fehler in Software oder Schwachstellen bei Internetportalen unter Auslobung von Geldpreisen für die Entdecker zu identifizieren, beheben und bekanntzumachen. Solche Programme werden wahlweise von Unternehmen, Interessenverbänden, Privatpersonen oder Regierungsstellen betrieben.

    Was PornHub betrifft, soll der Hacker laut Motherboard den Zugang zur Pornoseite schon an drei Menschen verkauft haben.

    Im April hatte „Revolver“ schon für Schlagzeilen im Internet gesorgt. Unter anderem hatte der Hacker Fehler auf der Seite der Freedom of The Press Foundation entdeckt, wofür er ein öffentliches Dankeschön vom Whistleblower Edward Snowden erhielt.

    Außerdem behauptete der Hacker, einen Bug auf der Website von Mossack Fonseca, einem Rechtsdienstleistungsunternehmen, das in den Skandal mit den Panama Papers verwickelt war, gefunden zu haben.

    Ein anderes Mal bot er den Zugang zum US-Nachrichtenportal Los Angeles Times an. Im März startete der Hacker eine Webseite, auf der er Screenshots und IP-Adressen wahllos geknackter Computer veröffentlichte.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Webcam im Bordell knacken und live senden? Hacker erläutert Funktionsweise
    Hacker verüben weiter Angriffe auf CDU-Server
    Deutschland: Syrischer Hacker an USA ausgeliefert
    Rumänischer Hacker will Clintons E-Mail-Server „wiederholt und leicht“ geknackt haben
    Tags:
    Hackerangriff, Hacker, Porno, PornHub