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04:29 17 Oktober 2019
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    NSA former intelligence contractor Edward Snowden talks as he participates via video link from Russia (Above) to a parliamentary hearing on the subject of Improving the protection of whistleblowers, held by Dutch rapporteur Pieter Omtzigt (Bottom C) on June 23, 2015, at the Council of Europe in Strasbourg, northeastern France.

    „Snowden-Fundus“ jetzt auf neuer Enthüllungsplattform zugänglich

    © AFP 2019 / Frederick Florin
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    Die Enthüllungsplattform The Intercept beginnt mit der Veröffentlichung von Geheimdokumenten aus dem „Snowden-Archiv“ im Internet, wie der Ex-CIA-Mitarbeiter Edward Snowden selbst per Twitter mitteilte.

    „Ab heute macht The Intercept den ‚Snowden-Fundus‘ zugänglich“, schrieb Snowden in seinem Twitter-Account. 

    Der Mitbegründer der Enthüllungsplattform, Glenn Greenwald, betonte, bei den zu veröffentlichenden Geheimdokumenten handele es sich konkret um den noch in Honkong von Snowden übergebenen Daten-Fundus. 

    Laut Greenwald hat der Whistleblower der Plattform dabei zwei Bedingungen gestellt. Erstens müssten die Geheimdokumente von einer „sorgfältig vorbereiteten Erklärung ergänzt werden, dank derer die Unterlagen der Öffentlichkeit verständlich sein werden“. Zweitens dürften „Wohlergehen und Ruf unschuldiger Menschen“ nicht beeinträchtigt werden.

    Die Plattform will laut Greenwald Snowdens Bedingungen strikt einhalten. Wie Greenwald weiter sagte, veröffentlicht Intercept hauptsächlich „Berichte und Briefe des US-Auslandsgeheimdienstes NSA aus dem Jahr 2003“.  

    „Unsere erste für heute geplante Publikation enthält 166 Dokumente aus dem Jahr 2003. Wir werden diese Dokumente auf unserer Webseite in Teilen veröffentlichen, bis das ganze Paket auftaucht“, so Greenwald.  

    Der ehemalige Mitarbeiter der US-Geheimdienste CIA und NSA, Edward Snowden, hatte im Juni 2013 den Zeitungen „Washington Post“ und „Guardian“ eine Reihe von Geheimdokumenten über Ausspähaktivitäten der USA und Großbritanniens übergeben. Danach flüchtete er zuerst nach Hongkong, dann nach Moskau. Russland gewährte dem Whistleblower einjähriges Asyl. Im August 2014 wurde die Aufenthaltsgenehmigung für Snowden um drei Jahre verlängert.

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    Tags:
    Veröffentlichung, Geheimdokumente, Guardian, Washington Post, CIA, US-Geheimdienst NSA, Twitter, The Intercept, Glenn Greenwald, Edward Snowden, Großbritannien, USA, Russland, Hongkong