23:55 28 Februar 2020
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    Integration und Entwicklung der Krim-Region (294)
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    In der südrussischen Region Krasnodar, durch die die Zufahrt zur Krim-Brücke über die Straße von Kertsch führen wird, ist bei archäologischen Ausgrabungen ein Silbermünzen-Schatz entdeckt worden, wie das Informationszentrum „Krim-Brücke“ meldet.

    Die Archäologen sollen bereits mehr als fünf Hektar frühzeitlicher Siedlungen und Grabstätten in der Gegend erforscht haben. Am Rande einer Siedlung aus dem 17. und 18. Jahrhundert sei denn auch der Schatz aufgetaucht: 15 Silbermünzen in einem Keramikgefäß mit einem Gesamtgewicht von über 300 Gramm.

    „Diese Münzen wurden vermutlich Mitte des 17. Jahrhunderts in spanischen Münzhöfen geprägt“, heißt es in der Meldung. Nun sollen führende russische Münzkundler den Fund eingehend untersuchen.

    „Es muss geklärt werden, wie diese Münzen auf die Taman-Halbinsel gelangt waren. Vielleicht stammen sie aus den Schätzen einer ausgeraubten Galeone oder es sind Spuren aktiven Handels an diesem Ort“, sagte eine Forscherin gegenüber dem Informationszentrum.

    Archäologen erforschen weiter einen 50.000 Quadratmeter großen Abschnitt mit Überresten einer römischen Siedlung. Die Arbeiten zur Bewahrung der archäologischen Objekte im Rahmen des russischen Krim-Brücken-Projekts wurden im Februar 2015 eingeleitet. Es sind mehrere wissenschaftliche Expeditionen vor Ort im Einsatz.

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