11:57 18 Oktober 2018
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    Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin

    Kreml befremdet über „exterritoriale“ Allüren der USA bei Doping-Ermittlungen

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    Der Kreml betrachtet die exterritorial orientierte Handlungsweise der USA bei der Untersuchung von Doping-Skandalen mit Skepsis und kann so etwas nicht akzeptieren, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Mittwoch zu Journalisten sagte.

    „Denn es handelt sich dabei (…) um Episoden, die mit den USA verbunden waren, das heißt um die Beteiligung der USA an den einen oder anderen Wettkämpfen. Das habe ich wenigstens aus entsprechenden Meldungen erfahren können“, sagte Peskow auf die Frage, auf welche Weise die USA die Ereignisse untersuchen könnten, die mit russischen Sportlern in Russland passiert waren.

    „…Wir betrachten mit gewisser Skepsis und teilweise auch mit Befremden und Ablehnung die in der letzten Zeit recht häufig gewordenen Fälle von exterritorialer Anwendung der Rechtsprechung von US-Gerichten“, sagte der Kreml-Sprecher.

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