08:15 20 Januar 2020
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    Eine größere dichte des Brustgewebes ist die Folge eines übermäßigen Anteils gesättigter Fette in der Ernährung einer jungen Frau im Teenager-Alter, wie US-Forscher herausgefunden haben. Darüber berichtet die Fachzeitschrift „Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention“.

    Die US-Forscher hätten die Daten einer im Jahr 1988 begonnenen Langzeitstudie ausgewertet. Ergebnis: Eine hohe Dichte des Brustgewebes im Jugendalter erhöhe wiederrum das Risiko, im Erwachsenenalter an Milchdrüsenkrebs zu erkranken. Im Teenager-Alter erfahre das Brustgewebe strukturelle Veränderungen, deren Folgen erst später sichtbar würden, heißt es im Artikel.

    An der Langzeitstudie hatten 663 Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren teilgenommen, darunter 301 Mädchen. Jahrelang seien die Ernährungsgewohnheiten der Probanden beobachtet worden. Im Alter zwischen 25 und 29 Jahren seien 177 Teilnehmerinnen der Studie einer Magnetresonanz-Mammografie unterzogen worden.

    Die Wissenschaftler betonen weiter, wie wichtig eine gesunde Ernährungsweise mit hohem Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren im heranwachsenden Alter sei. Dies würde die Wahrscheinlichkeit negativer Langzeitfolgen für die Gesundheit reduzieren. Dennoch schließen die Forscher laut dem Fachartikel neben der Ernährung auch andere Faktoren auf die Entstehung des Milchdrüsenkrebses nicht aus.

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