14:15 09 April 2020
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    EgyptAir-Absturz (39)
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    Keine der möglichen in Betracht kommenden Ursachen für den Absturz der EgyptAir-Maschine am späten Mittwochabend ist als vorrangig anzusehen, wie der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault am Freitag erklärte. Ayrault widersprach damit einer Einschätzung des ägyptischen Luftfahrtministers Sherif Fathy.

    „Es gibt keinerlei Angaben zu möglichen Ursachen des Flugzeugunglücks. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt muss man noch vorsichtig sein. Gestern habe ich zweimal mit meinem ägyptischen Amtskollegen gesprochen. Auch ihm  zufolge müssen alle Versionen zuerst geprüft werden. Keine darf dabei vorherrschen“, so Ayrault gegenüber dem TV-Sender France 2.

    Der Minister für zivile Luftfahrt Ägyptens, Sherif Fathy, hatte am Donnerstagnachmittag noch geäußert, „bei genauer Analyse des Vorfalls sei die Wahrscheinlichkeit eines ‚Terroranschlags‘ höher als die technischen Versagens“.

    Der Airbus A320 mit Flugnummer MS804 war am späten Mittwochabend von Paris nach Kairo gestartet und laut EgyptAir gegen 2.45 Uhr (MESZ) auf einer Höhe von etwa 11.000 Metern vom Radar verschwunden. 66 Menschen waren an Bord des Flugzeugs.

    An der Such- und Bergungsoperation sind die Luftstreitkräfte und der Kriegsmarine Ägyptens, Griechenlands, Frankreichs und der USA beteiligt. Auch Großbritannien und Italien bieten ihre Hilfe an.     

    Die Suche wird dadurch erschwert, dass am möglichen Absturzort das Mittelmeer sehr tief ist und der Luftraum über dem besagten Gebiet durch zahlreiche Passagiermaschinen immer stark belastet ist.

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    Suchoperation, Absturz, Flugzeug, Airbus A320, EgyptAir, Sherif Fathy, Jean-Marc Ayrault, Mittelmeer, Ägypten, Griechenland, Italien, Großbritannien, USA, Frankreich