11:56 03 Juni 2020
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    Zwei europäische Passagiermaschinen sahen sich wegen gefährlicher Nähe eines nicht identifizierten Flugzeugs zur Änderung ihrer Flughöhe genötigt, wie russische Medien mit Verweis auf informierte Quellen melden. Der gefährliche Vorfall soll sich über dem Japanischen Meer in der Verantwortungszone russischer Fluglotsen ereignet haben.

    Laut dieser Meldungen hatte die Crew eines Passagierjets den Sichtkontakt mit einer viermotorigen großen Maschine gemeldet, die wahrscheinlich Aufklärung betrieben hat.

    „Die Fluglotsen haben ein nicht identifiziertes Flugobjekt in etwa 11.000 Meter Höhe geortet. Es war nicht gelungen, seine Transpondersignale zu orten, Versuche, Kontakt zum Flugzeug aufzunehmen, blieben erfolglos“, zitieren Medien einen mit der Situation vertrauten Informanten. Zwei europäische Passagierjets seien genötigt gewesen, ihre Flughöhe zu ändern. Der Vorfall soll sich im internationalen Luftraum in der Verantwortungszone russischer Fluglotsen ereignet haben.

    Eine Boeing 777 der Fluggesellschaft KLM habe auf dem Flug aus Japan in die Niederlande ihre Flughöhe ändern müssen. „Die Passagiermaschine konnte dem unidentifizierten Flugzeug erfolgreich ausweichen.“

    Ähnlich sei es einem Passagierjet der Swissair ergangen, der sich auf dem Rückflug aus Japan in die Schweiz befunden habe. Auch er habe Sichtkontakt mit einem viermotorigen Großflugzeug gemeldet, das keine Transpondersignale gegeben und auf Anfragen von Fluglotsen nicht reagiert habe.

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    Japanisches Meer