17:26 08 April 2020
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    EgyptAir-Absturz (39)
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    Ägyptische Experten haben ein Funksignal von der abgestürzten EgyptAir-Maschine empfangen, wie der Chef der ägyptischen Ermittlungskommission, Aiman al-Mukaddam, mitteilte.

    Das Funkfeuer bei Flugzeugen sendet al-Mukaddam zufolge Signale an Satelliten aus, was besonders bei Abstürzen typisch ist, wie das ägyptische Portal Ahram Online schreibt.

    „Wir konnten das Gebiet eingrenzen, wo sich das Funkfeuer befindet, welches Signale an einen Satelliten aussendet. Der Standort befindet sich innerhalb eines Radius von fünf Kilometern“, so der ägyptische Ermittlungs-Chef.

    Das Flugzeug habe insgesamt drei solche Geräte gahabt, alle seien im Schwanzteil der Maschine eingebaut gewesen.

    Die Passagiermaschine der EgyptAir befand sich am frühen Morgen des 19. Mai auf dem Flug MS804 von Paris nach Kairo, als sie über dem Mittelmeer von den Radarschirmen verschwand. Am Folgetag wurden etwa 290 Kilometer nördlich von Alexandria Wrackteile im Meer entdeckt.

    Alle 66 Personen an Bord der Maschine, darunter 10 Crew-Mitglieder, haben offensichtlich den Tod gefunden.

    Eine Hauptversion für die Absturzursache ist ein Terroranschlag. Allerdings hat bisher keine Gruppierung die Verantwortung für das Geschehen übernommen. Am Dienstag hatten ägyptische Gerichtsmediziner Berichte dementiert, denen zufolge Leichenteile von Opfern des Absturzes Rückschlüsse auf eine Explosion an Bord erlaubt hätten.

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    Ermittlung, Absturz, EgyptAir, Mittelmeer