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21:37 19 Juli 2019
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    Pyramiden von Gizeh in der Nähe von Kairo in Ägypten

    Ägypten: Pyramiden fühlen sich allein

    © Sputnik / Yurii Somov
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    Flugzeugunglücke und die bestehende Angst vor islamistischem Terrorismus haben die einst erfolgreiche Touristenbranche Ägyptens, bzw. der Stadt Sharm-el-Sheikh am Roten Meer endgültig gebeugt, wie die britische „The Daily Mail“ schreibt.

    Feriengäste weichen dem beliebten Urlaubsgebiet sorgfältig aus. Selbst die Pyramiden können die Situation nicht verbessern. Selbst die lächerlichen Hotelpreise nicht. Sogar das luxuriöse „Renaissance Hotel“ hat zum Beispiel die pro Nacht-Preise auf 23 Pfund (ungefähr 30 Euro) drastisch gesenkt.

    Nach dem arabischen Frühling 2011 waren Ruhe und Wirtschaftsaufschwung erst 2013 teilweise in das Land zurückgekehrt. Doch ehe sich Ägypten von der Krise erholt hatte, haben vermutlich IS-Terroristen 2015 einen Bombenanschlag  auf ein russisches Passagierflugzeug verübt.  Der britische Luftverkehr ins Land wurde wegen Terrorgefahr eingestellt und die Touristen nach Hause zurückgebracht. Russland hatte ebenfalls seine Flugverbindung mit Ägypten gestoppt.

    Der jüngste Absturz einer A320 der EgyptAir  im Mittelmeer  war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die Ursache ist noch nicht festgestellt, doch bekanntlich hat Furcht tausend Augen. Urlauber bevorzugen Sicherheit der Billigkeit und wenden sich den europäischen Ländern wie etwa Portugal, Spanien oder Griechenland zu. Zur Freude dieser offensichtlich.

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    Sharm el-Sheikh, Ägypten