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19:32 20 Oktober 2019
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    Toter Gorilla erhitzt Gemüter: Tausende US-Bürger fordern Strafen für Kindeseltern

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    Die Tötung des Gorilla-Männchen Harambe im Zoo von Cincinnati, US-Bundesstaat Ohio, hat eine Empörungswelle ausgelöst: Bereits mehr als 14.000 US-Bürger haben eine Petition unterschrieben, um die Eltern des Kindes, das ins Affengehege gelangt war, zur Rechenschaft zu ziehen.

    „Wir, die Unterzeichner, wollen, dass die Eltern wegen Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht, die wiederum zum Tod von Harambe geführt hat, zur Rechenschaft gezogen werden(…) Wir, die Unterzeichner, rufen aktiv dazu auf, die familiären Verhältnisse des Kindes zu prüfen, um es und seine Geschwister vor künftigen Vorfällen zu schützen, welche durch die Nachlässigkeit der Eltern hervorgerufen werden und zu schweren Körperverletzungen oder sogar zum Tod führen könnten“, heißt es in der Petition auf der Webseite www.change.org.

    Am Samstag war ein vierjähriges Kind in dem Zoo von Cincinnati ins Affengehege gefallen und von einem 180 Kilogramm schweren Gorilla geschnappt worden, nachdem es sich durch das Schutzgeländer gezwängt hatte. Nach Augenzeugenberichten hat der Menschenaffe den kleinen Jungen zehn Minuten lang an sich gehalten, mehrere Medien interpretierten das Verhalten des Affens als Liebkosung oder gar „Stillen“ des Kindes. Das Notfallteam des Zoos traf dennoch „die schwierige, aber richtige Entscheidung“, den Gorilla zu erschießen. Das Kind sei ins Krankenhaus gebracht worden, befinde sich aber außer Lebensgefahr.

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    Tags:
    Strafe, Eltern, erschießen, Zoo, Ohio, USA