19:15 24 Oktober 2020
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    Der Elektrotechniker Jean Schuschkow aus Moskau kann Türen öffnen, ohne ständig Schlüssel bei sich tragen zu müssen. Dafür hat er sich Chips, ähnlich denen in Smartphones, unter der Haut einpflanzen lassen. Seine Haustür ist nun extra mit einem Sensor ausgestattet, wie die „Rossijskaja Gaseta“ berichtete.

    Die Chips kosteten ihren Träger etwa 130 Dollar. Sie befinden sich zwischen Daumen und Zeiger, sind zwei Mal zwölf Millimeter groß und werden darum praktisch nicht gespürt.

    „Eigentlich kann man diese Chips auch neu formatieren – also beliebige Daten herunterladen“, so der Technik-Fan Schuschkow gegenüber der Zeitung.

    Mit solchen Chips könne man den Schlüsselbund ruhig zu Hause lassen, denn die Schlüssel habe man ja immer bei sich – genauer: in sich. Chipimplantate könnten bald auch als Eintrittskarten genutzt werden oder als Fahrkarten. All diese Möglichkeiten würden gegenwärtig auch in Russland erwogen.

    In einer Umfrage des russischen Softwareunternehmens Kaspersky Lab stellte sich vor kurzem heraus, dass die Europäer im allgemein weitaus offen für solche Chipimplantation seien. Die Deutschen wiederum stehen solcher zukunfts-Technologies eher skeptisch gegenüber: 49 Prozent der Befragten würden nie solche Operation eingehen.

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