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20:16 22 September 2019
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    Airbus A300 im Flughafen Istanbul-Atatürk (Archivbild)

    Türkei versenkt Flugzeug A300 im Ägäischen Meer: Um mehr Touristen anzulocken

    © Sputnik / Natalja Seliwerstowa
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    Der Türkei fehlt es stark an Touristen. Um diese anzulocken, haben die Behörden des Urlaubsortes Kuşadası an der Ägäis-Küste die äußerst ungewöhnliche Entscheidung getroffen, ein Flugzeug A300 zu versenken, wie die Zeitung Daily Sabah berichtet.

    ​Die 54 Meter lange Passagiermaschine soll das größte künstliche Riff im Land werden. Das abgeschriebene Flugzeug habe die örtlichen Behörden etwa 93.000 Dollar gekostet.

    Die Regierung hoffe, dass diese Attraktion für Taucher bis zu 250.000 sowohl inländische als auch ausländische Touristen anlocken werde.

    Laut Angaben des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus besuchten im April 1,75 Millionen Menschen das Land, was 28 Prozent weniger ist, als im gleichen Zeitraum 2015. Besonders stark – um 79 Prozent – ist der Touristenstrom aus Russland zurückgegangen. Vor der Verschlechterung der Beziehungen zwischen Moskau und Ankara nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets SU-24 durch die türkische Luftwaffe am 24. November standen die russischen Touristen in der Türkei an zweiter Stelle nach den deutschen.

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    Tags:
    Touristen, Flugzeug, Ägäisches Meer, Türkei