13:42 31 März 2020
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    Terrororganisation Daesh (307)
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    Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) haben in der irakischen Stadt Mossul 19 Frauen und Mädchen lebendig verbrannt, nachdem diese ihren neuen Besitzern den Gehorsam verweigerten, wie die Pressestelle der Patriotischen Union Kurdistans unter Berufung auf einen örtlichen Aktivisten mitteilte.

    Dem Augenzeugen zufolge stellten IS-Kämpfer am 2. Juni auf einem Platz in der Mossul-Innenstadt eiserne Zellen mit 19 kurdischen Frauen auf und verbrannten sie bei lebendigem Leibe vor den Augen Hunderter Menschen.

    „Sie wurden hingerichtet, weil sie sich weigerten, Sexsklavinnen von Kämpfern des Kalifats zu werden. Niemand war in der Lage, sie von der brutalen Exekution zu retten“, zitiert die Pressestellen den Augenzeugen.

    Im August 2014 nahmen radikale Islamisten kurdische Bezirke im irakischen Kurdistan ein. In die Hände der IS-Kämpfer gerieten etwa 3.000 Frauen und Mädchen, die sie zu ihren Sklavinnen machten. Nach Daten der regionalen Regierung des irakischen Kurdistans befinden sich etwa 1.800 Kurdinnen in IS-Gefangenschaft.

    Das irakische Kurdistan ist eine autonome Region im Norden des Iraks, deren Status offiziell in der Verfassung des Landes festgehalten ist. Mossul ist die zweitgrößte Stadt des Irak. Seit Juli 2014 befindet sie sich unter Kontrolle von IS-Kämpfern, die dort regelmäßig Massenhinrichtungen in Form von Erschießungen und Verbrennungen durchführen.

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    Tags:
    Hinrichtung, Frauen, Kurden, Terrormiliz Daesh, Mossul