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08:49 19 September 2019
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    Cockpit der in der Ukraine abgestürzten Passagiermaschine MH17

    MH17-Absturz: Experten schließen zufälligen Raketentreffer nicht aus

    © REUTERS / Michael Kooren
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    Ermittlungen zu MH17-Absturz (224)
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    Ermittler schließen nicht aus, dass die im Sommer 2014 in der Ostukraine abgestürzte Boeing 777 der Malaysia Airlines (MH17) mit einer zufällig abgefeuerten Rakete abgeschossen worden sein könnte.

    Das geht aus einem Zwischenbericht des internationalen Ermittlerteams hervor, der am Montag auf der Webseite der niederländischen Staatsanwaltschaft veröffentlicht wurde.

    Die Experten halten es für möglich, dass die Verkehrsmaschine nach Treffer durch eine zufällig abgefeuerte Rakete verunglückt war. Im Rahmen der gerichtlichen Untersuchung muss das Team noch eine Vielzahl von Fragen klären und speziell herausfinden, ob die genannte Rakete unbeabsichtigt abgefeuert wurde und nach welchem Prinzip das betreffende Ansteuerungssystem Ziele erfasst.

    „Das ist eine sehr komplizierte Aufgabe. Raketen werden seit den 1970er Jahren für militärische Zwecke hergestellt und in verschiedene Länder exportiert. Viele ihrer technischen Kenndaten werden streng geheim gehalten“, sagte Gerrit Tiri, einer der führenden Experten der Gruppe.

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    Staatsanwaltschaft, Niederlande