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14:51 19 August 2019
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    Brite entdeckt negativen Einfluss von „Game of Thrones“ auf Sexualleben

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    Kommunikations- und Unterhaltungstechnik ist allgegenwärtig. Damit sind auch TV-Serien schnell und überall verfügbar. Ein britischer Forscher hat herausgefunden, dass manche Serien, und „Game of Thrones“ insbesondere, der Lust an intimer Zweisamkeit nicht gerade förderlich sind, wie die britische Zeitung „The Telegraf“ berichtet.

    David Spiegelhalter von der Cambridge University hat nachgerechnet: Im Jahr 1990 hatten britische Paare rund fünf Mal im Monat Sex. Nur drei Mal monatlich sind es inzwischen. Immerhin ist das dreimal mehr, als für die Zukunft zu erwarten ist: Werde die Tendenz anhalten, würden die Briten im Jahr 2030 gar keinen Sex mehr haben, zitiert die Zeitung den Wissenschaftler.

    Zuvor haben Forscher bereits das iPad für abnehmende Sexlust verantwortlich gemacht. Statt sich zu vereinen würden Paare nur noch rumliegen und ins iPad starren, hieß es.

    Spiegelhalter führt noch eine andere Erklärung ins Feld: „Ich bin überzeugt, es liegt an den Filmen und Serien, an Netflix. Man muss ja unbedingt gleich die ganze zweite Saison von ‚Game of Thrones‘ sehen. Der Kern ist die wachsende Bedeutung der Kommunikation. Heute prüfen wir ständig unsere Smartphones im Vergleich zu jener Zeit, als das TV-Programm um halb elf zu Ende war und wir einfach nichts zu tun hatten“, sagt Spiegelhalter laut „The Telegraf“.

     

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    Tags:
    Sexualleben, Einfluss, Game of Thrones, Großbritannien