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10:12 21 August 2019
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    Blumen an einem von Terroristen überfallenen Waffengeschäft in der kasachischen Stadt Aktobe

    Inlandsgeheimdienst KNB dementiert Berichte über „Befreiungsarmee Kasachstans“

    © REUTERS / Olzhas Auyezov
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    Eine „Befreiungsarmee Kasachstans“ gibt es nicht, erklärt kasachische Inlandsgeheimdienst KNB. „Dahin gehende Berichte entsprechen nicht der Wirklichkeit“, teilte der KNB am Dienstag in der Hauptstadt Astana mit.

    Zuvor war gemeldet worden, dass sich die Befreiungsarmee Kasachstans zu den jüngsten Attacken von Extremisten auf mehrere Objekte in der Stadt Aktobe im Nordosten der Ex-Sowjetrepublik etwa 100 Kilometer von der Grenze zu Russland bekannt hatte. Den Behördenangaben zufolge hatte eine Gruppe Unbekannter am Sonntag zwei Waffengeschäfte und dann eine Armeeeinheit in Aktobe überfallen. Sechs Militärs und Zivilisten kamen dabei ums Leben. Es gab 38 Verletzte. Bei den Feuergefechten wurden auch 13 Terroristen erschossen.

    „Der KNB-Pressedienst bittet die Redaktionen einheimischer Medien, beim Abdruck beziehungsweise bei der Berufung auf derartige Informationen, die von inoffiziellen ausländischen Quellen stammen, den KNB um eine Bestätigung oder einen Kommentar zu ersuchen.“ Dabei erinnerte der Geheimdienst daran, dass die Veröffentlichung von vornherein erlogenen Informationen laut Strafgesetzbuch Kasachstans mit einer Strafe von zwei bis fünf Jahren geahndet wird.

     

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    Tags:
    Dementi, Befreiungsarmee Kasachstans, Inlandsgeheimdienst KNB, Aktobe, Kasachstan