17:19 27 Oktober 2020
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    Russlands Sportministerium hat E-Sport nun offiziell als Sportart anerkannt. Eine entsprechende Anordnung, die auf dem Rechtsportal pravo.gov.ru veröffentlicht wurde, tritt in zehn Tagen in Kraft.

    Im offiziellen Sportarten-Register Russlands wird die neue Sportart nun als Computer-Sport bezeichnet. 

    Aktuell — vom 7. bis 12. Juni — findet auf den Philippinen das Manila Major statt, wo Dota-2-Teams aus verschiedenen Ländern ihr Können vorführen. Neben Dota 2 sind besonders Spiele wie League of Legends und CS:GO populär.

    In Deutschland ist der E-Sport aber noch nicht offiziell anerkannt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sei "E-Sport nicht als Sport im rechtlichen Sinne anzusehen und nicht als Sportart anerkennungsfähig“, wie es aus einem Gutachten des Wissenschaftlichen Parlamentsdienstes (WPD) des Abgeordnetenhauses von Berlin hervorgeht, das von Golem.de zitiert wird.

    Bei E-Sport handelt es sich um einen virtuellen Wettkampf, bei dem zwei Teams mit der jeweils gleichen Anzahl an Spielern bzw. E-Sportlern gegeneinander antreten. Hierbei benötigen die Teams gut durchdachte Taktiken und Spielzüge, wie auch antrainierte feinmotorische Fähigkeiten, um sich gegen das konkurrierende Team durchzusetzen. Solche Wettkämpfe finden zumeist über das Internet auf offiziellen professionellen Turnieren, aber auch immer mehr in großen Hallen vor Publikum statt.

     

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    Tags:
    Sportart, Cyber-Sport, Computer, League Legends, Dota 2, Manila Major, Philippinen, Russland