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    Israel hat es 83.000 Palästinensern vorläufig verboten, während des heiligen Fastenmonats Ramadan ins Land einzureisen, wie die Agentur France Press mitteilt.

    „Alle Einreisegenehmigungen für Palästinenser aus Judäa und Samaria, die während des Ramadans Verwandte oder heilige Stätten in Israel besuchen wollten, sind vorläufig ‚eingefroren‘“, so eine Erklärung der dem Verteidigungsministerium unterstellten israelischen Zivilverwaltung für die Palästinensergebiete Gebiete (Cogat) laut AFP.     

    Diese Maßnahmen wurden infolge des Terroranschlags in Tel Aviv vom Mittwochabend ergriffen, der mindestens vier Menschen das Leben gekostet hatte. Die Polizei nahm zwei verdächtige Schützen fest. Ein dritter Angreifer wurde erschossen. 

    Ramadan ist der muslimische Fastenmonat. In dieser Zeit bitten die Gläubigen Gott um Sündenerlass und sprechen Gebete. Im Laufe des Tages dürfen Muslime weder essen noch trinken noch Vergnügungen nachgehen. Nach dem Abendgebet kommt das Abendessen – das Iftar. Kurz vor Sonnenaufgang wird gefrühstückt. Das Mahl vor dem Fastenbeginn heißt Sahur. Das Fasten ist für jeden Muslim ohne gesundheitliche Beschwerden Pflicht.

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    Tags:
    Terrorakt, Ramadan, Zivilverwaltung für die Palästinensergebiete Gebiete Cogat, France Press, Palästina, Israel