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03:44 20 September 2019
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    Bundeswehr-Soldaten in Mali

    Bundeswehr verliert Munition auf dem Weg zum Einsatzort

    © AFP 2019 / Mamadou Toure Behan
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    Beim Flug zu ihrem Einsatzort im westafrikanischen Mali ist Bundeswehrsoldaten nach Angaben der Zeitung „Die Welt“ eine Kiste mit 880 Schuss scharfer Pistolen-Munition verlorengegangen.

    Der Air-France-Flug mit den Bundeswehrsoldaten startete laut der Zeitung am 28. Mai in Berlin und machte in Paris einen Zwischenstopp. Dienstwaffen samt Munition hatten die Soldaten in Berlin-Tegel als Sperrgepäck aufgegeben.

    Doch bei der Ankunft in Malis Hauptstadt Bamako entdeckten sie laut der „Welt“, dass etwas fehlte. Und zwar eine Hartplastikbox mit insgesamt 880 Schuss Pistolen-Munition.

    Zum Zeitpunkt des Verschwindens der Munition habe die Fluggesellschaft die Verantwortung getragen, sagte ein Sprecher der Streitkräfte gegenüber der "Welt am Sonntag“. „Die Untersuchungen zu diesem Vorfall sowie die Suche nach der verschwundenen Munition sind noch nicht abgeschlossen", teilte der Sprecher weiter mit. Bis jetzt sind die Patronen nicht wieder aufgetaucht.

    Die Bundeswehr hat laut der Zeitung am 6. Juni aufgrund der verschwundenen Patronen eine Strafanzeige bei der Berliner Polizei erstattet. Inzwischen werde wegen des Verdachts auf Diebstahl ermittelt.

    Die Bundeswehr ist im Rahmen einer UN-Friedensmission mit derzeit etwa 300 Soldaten im Norden von Mali im Einsatz.

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    Tags:
    Munition, Bundeswehr, Mali, Deutschland