17:57 02 Juni 2020
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    Info-Piraten aus Nordkorea haben 160 Computer-Netzwerke der größten südkoreanischen Unternehmen sowie von staatlichen und gesellschaftlichen Organisationen geknackt, wie die Agentur Yonhap am Montag unter Berufung auf südkoreanische Polizeibehörden meldet.

    Die Ergebnisse der Untersuchung des Hackerangriffs deuten auf eine nordkoreanische IP-Adresse hin. Die Hacker sollen sich Zugang zu 42.608 Datensätzen, unter anderem auch zu Informationen über den Bau des amerikanischen F-15-Kampfjets, verschafft haben. Außerdem sollen dabei 140.000 andere Computer mit „Viren“ infiziert worden sein, so die Mitteilung.

    Laut der südkoreanischen Polizei sind Militärgeheimnisse des Landes jedoch keiner großen Gefahr ausgesetzt. „Wir sind bislang nicht in großem Stil betroffen“, heißt es in der Mitteilung der Agentur Yonhap.

    „Dem Anschein nach trifft Nordkorea eine langfristige Vorbereitung, um eine massive staatliche Cyberattacke zu unternehmen“, äußerte eine Quelle der Agentur.

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    Tags:
    Südkorea, Nordkorea