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    Orlando Schießerei

    Die zehn opferreichsten Massaker in der US-Geschichte - Überblick

    © REUTERS / Athit Perawongmetha
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    Die Schießerei im Schwulenklub Pulse in Orlando mit 50 Toten und 53 Verletzten ist die opferreichste in der neueren US-Geschichte gewesen. Die zehn blutigsten Massenschießereien, die vor nicht langer Zeit das Land schockiert haben, in einem Sputnik Überblick.

    Disco-Massaker in Orlando, Florida, 12. Juni 2016: Ein 29-jähriger US-Bürger mit afghanischem Hintergrund schoss im Pulse-Nachtklub um sich. Dabei kamen 50 Menschen ums Leben, mindestens 53 wurden verletzt. Der Angreifer wurde von der Polizei getötet nachdem er mehrere Geisel genommen hatte.

    Die Schießerei ist als die opferreichste in der neueren US-Geschichte eingestuft worden.

    Freunde und Familienangehörige umarmen sich vor dem Polizeirevier in Orlando während der Untersuchung der tödlichen Pulse-Schießerei, Orlando, US-Staat Florida, 12. Juni 2016
    © REUTERS / Steve Nesius
    Freunde und Familienangehörige umarmen sich vor dem Polizeirevier in Orlando während der Untersuchung der tödlichen Pulse-Schießerei, Orlando, US-Staat Florida, 12. Juni 2016

    Schießerei an der Virginia Tech Universität, 16. April 2007: Der 23-jährige Student Seung-Hui Cho ermordete in einem Amoklauf 32 Menschen und verletzte weitere 17 in zwei Attacken an der Virginia Polytechnic Institute and State University in Blacksburg.

    Studenten der Virginia Tech-Universität nach der Ankunft eines medizinischen Notfallteams am Tatort.
    © AP Photo / The Roanoke Times, Matt Gentry
    Studenten der Virginia Tech-Universität nach der Ankunft eines medizinischen Notfallteams am Tatort.

    Der Angriff gilt als die zweittödlichste Attacke von einem Einzelschützen in der US-Geschichte.

    Der Todesschütze erschoss sich anschließend selbst.

    Sandy-Hook-Grundschule in Newtown, Connecticut, 14. Dezember 2012:
    Der 20-jährige Adam Lanza erschoss 20 Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren zusammen mit sechs Erwachsenen. Insgesamt: 26 Todesopfer.

    Vor dem Blutbad in der Schule erschoss er noch seine Mutter zu Hause. Nach der Ankunft des Rettungsdienstes beging er Selbstmord.

    Rettungskräfte am Tatort vor der Sandy Hook-Grundschule in Newtown, Connecticut, wo ein Schütze 27 Menschen erschoss, darunter 20 Kinder, 14. Dezember 2012.
    © AP Photo / Julio Cortez
    Rettungskräfte am Tatort vor der Sandy Hook-Grundschule in Newtown, Connecticut, wo ein Schütze 27 Menschen erschoss, darunter 20 Kinder, 14. Dezember 2012.

    Der Vorfall ist der blutigste Amoklauf an einer Ober- oder Grundschule in der US-Geschichte.

    Der Amoklauf von Killeen, Texas, 16. Oktober 1991: Der Täter, George Hennard, durchbrach in seinem Pickup die Fassade der Luby’s Cafeteria. Danach tötete er sofort 23 Menschen und verwundete 27 weitere, bevor er sich selbst erschoss.

    Polizisten vor der Luby’s Cafeteria, Texas, an dem Ort, wo ein Schütze 23 Menschen und sich selbst mit einem halbautomatischem Gewehr tötete, 16. Oktober 1991.
    © AP Photo / Rick McFarland
    Polizisten vor der Luby’s Cafeteria, Texas, an dem Ort, wo ein Schütze 23 Menschen und sich selbst mit einem halbautomatischem Gewehr tötete, 16. Oktober 1991.

    Amoklauf von San Ysidro, McDonald’s-Massaker, 18. Juli 1984: Der 41-jährige James Huberty tötete 21 Kinder und Erwachsene und verletzte 19 weitere in einer örtlichen Filiale von McDonald‘s. Der Täter wurde von einem Scharfschützen der Spezialkräfte niedergeschossen.

    Ein blutendes Opfer wird von einem Polzisten weggeführt während Spezialkräfte den Verletzten vor dem McDonald’s-Restaurant helfen, 18. Juli 1984, San Ysidro, Kalifornien.
    © AP Photo / Lenny Ignelzi
    Ein blutendes Opfer wird von einem Polzisten weggeführt während Spezialkräfte den Verletzten vor dem McDonald’s-Restaurant helfen, 18. Juli 1984, San Ysidro, Kalifornien.

    Behinderten-Zentrum in San Bernardino, Kalifornien, 2. Dezember 2015: Rizwan Farook und Tashfeen Malik, die als Paar in der Stadt Redlands wohnten, griffen die Sozialeinrichtung während einer Mitarbeiterfeier an. 14 Menschen wurden getötet und 22 weitere schwer verletzt.

    Mitarbeiter kommen zum ersten Mal nach der Tragödie in die Behinderteneinrichtung in San Bernardino zurück, Kalifornien, 4. Januar 2016
    © REUTERS / Mike Blake
    Mitarbeiter kommen zum ersten Mal nach der Tragödie in die Behinderteneinrichtung in San Bernardino zurück, Kalifornien, 4. Januar 2016

    Nach dem Vorfall versuchten die Attentäter in einem gemieteten Sportgeländewagen vor der Polizei zu fliehen. Nach einer vierstündigen Verfolgung wurden sie jedoch liquidiert.

    Amoklauf in der Poststelle von Edmond, Oklahoma, 20. August 1986: Der Postbote Patrick Henry Scherrill schoss mit drei Kleinwaffen auf 20 seiner Kollegen, dabei tötete er 14 von ihnen und verletzte sechs weitere. Das Blutbad dauerte etwa zehn Minuten. Anschließend schoss sich Sherrill eine Kugel in den Kopf.

    Mitarbeiter des Polizeireviers von Edmond, Oklahoma, und medizinisches Personal bringen ein Todesopfer der blutigen Schießerei weg, 20. August 1986 vor der Poststelle in Edmond, Oklahoma.
    © AP Photo / Steve Gooch
    Mitarbeiter des Polizeireviers von Edmond, Oklahoma, und medizinisches Personal bringen ein Todesopfer der blutigen Schießerei weg, 20. August 1986 vor der Poststelle in Edmond, Oklahoma.

    Amoklauf auf der US-Militärbasis in Fort Hood, Texas, 5. November 2009: Der Militärpsychiater Nidal Malik Hasan tötete 14 Menschen und verletzte 32 bei einem blutigen Angriff. Er wurde schuldig gesprochen und zum Tod verurteilt. Das war die blutigste Schießerei auf einer US-Militärbase.

    Der Eingang zur Fort Hood Militärbasis, Texas, unweit von Killeen, wurde nach dem Amoklauf gesperrt, 5. November 2009.
    © AP Photo / Jack Plunkett
    Der Eingang zur Fort Hood Militärbasis, Texas, unweit von Killeen, wurde nach dem Amoklauf gesperrt, 5. November 2009.

    Schießerei in Binghamton, New York, 3. April 2009: Jiverly Wong, ein US-Bürger mit vietnamesischen Wurzeln, tötete 13 Menschen und verletzt vier in einem Kugelhagel im Gebäude des Sozialzentrums für Einwanderer. Anschließend beging er Selbstmord.

    Sicherheitskräfte untersuchen das Gelände außerhalb der American Civic Association, 3. April 2009, Binghamton, New York.
    © AP Photo / Heather Ainsworth
    Sicherheitskräfte untersuchen das Gelände außerhalb der American Civic Association, 3. April 2009, Binghamton, New York.

    Amoklauf an der Columbine High School in Littleton, Colorado, 20. April 1999:
    Der 18-jährige Eric Harris und der 17-jährige Dylan Klebold töteten gemeinschaftlich zwölf ihrer Kommilitonen und einen Lehrer. Danach begingen sie Selbstmord in der Schulbibliothek. Sie verletzten 24 weitere Menschen.

    Schüler der Columbine High School werden aus der Schuleinrichtung geführt, nachdem zwei Schützen ein Blutbad angerichtet hatten, 20. April 1999, nahe Littleton gelegener Vorort von Denver, Colorado.
    © AP Photo / David Zalubowski
    Schüler der Columbine High School werden aus der Schuleinrichtung geführt, nachdem zwei Schützen ein Blutbad angerichtet hatten, 20. April 1999, nahe Littleton gelegener Vorort von Denver, Colorado.
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    Orlando, USA