11:17 09 Dezember 2019
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    Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit

    SOZ wird immer effektiver: Fünf neue Länder wollen der Organisation beitreten

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    Fünf neue Länder haben ihre Beitrittsanträge bei der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) eingereicht, sagte der Generalsekretär der Organisation, Raschid Alimow, im SOZ-Hauptquartier in Peking gegenüber Journalisten.

    Es geht laut Alimow um ein osteuropäisches Land, drei Nahost-Länder und einen südostasiatischen Staat. Dennoch nannte er die Länder selbst nicht, sagte nur, dass sich diese Frage zurzeit noch „im Erörterungsstadium befindet“. 

    Neue Beitrittsanträge zeugen laut dem Generalsekretär vom großen Ansehen der SOZ in der internationalen Arena und von der Attraktivität der Organisation.

    Alimow schloss eine Erweiterung der Organisation in nächster Zeit nicht aus, weil Länder Südostasiens beim Russland-ASEAN-Forum im Mai in Sotschi Interesse an einer SOZ-Mitgliedschaft gezeigt hätten. 

    Im SOZ-Hauptquartier in Peking traf sich Alimow mit Journalisten aus 18 Ländern, die Mitglieder sind oder einen Beobachter- und Partnerstatus im SOZ-Rahmen haben. Der Besuch erfolgte auf Initiative des Chinesischen Komitees für Gutnachbarschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit anlässlich des 15. Gründungstages der Organisation. 

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    © Sputnik / Alexei Druzhinin
    Der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) gehören Russland, China, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan an. Einen Beobachterstatus haben Weißrussland, die Mongolei, Indien, der Iran, Pakistan und Afghanistan. Im September 2014 hatten Pakistan und Indien ihren Beitritt zur SOZ beantragt. Der Iran möchte ebenfalls vollberechtigtes Mitglied der Organisation werden. 

    Beim SOZ-Gipfeltreffen im Juli 2015 in Ufa (Russlands Teilrepublik Baschkortostan) hatte Usbekistan den Vorsitz der Organisation übernommen. Der nächste SOZ-Gipfel ist für den 23. und 24. Juni 2016 in Taschkent angesetzt.

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    Tags:
    Kirgistan, Erweiterung, SOZ, Raschid Alimow, Afghanistan, Pakistan, Iran, Indien, Mongolei, Weißrussland, Usbekistan, Tadschikistan, Kasachstan, China, Russland